Seen in unseren Breiten schichten sich im Sommer und Winter. Das bedeutet warmes und leichteres Wasser bleibt an der Oberfläche, kaltes und schweres Wasser sinkt ab. Dazwischen liegt eine Zone, in der die Temperatur sehr schnell und spürbar abnimmt: die Sprungschicht (Thermokline). Diese Schichtung ist auch für viele wichtige Vorgänge im See verantwortlich. Wasser hat im Verlgeich mit anderen Stoffen sehr besondere Eigenschaften. So ist seine größte Dichte nicht am kältesten Punkt, sonderen bei 4°C. Ist es wärmer oder kälter, dehnt es sich wieder aus. Das bedeutet auch, dass warmes Wasser leichter ist (weiter ausgedehnt) als 4°C kaltes Wasser. Zudem ist es sehr träge, wenn es darum geht Temperaturen weiterzuleiten. Im günstigsten Fall muss ein See gut aufgewühlt werden, zum Beispiel durch Wind und Regen.
Im Sommer gibt es kaum Wind. Die oberen Wasserschichten werden zwar durch die Sonne erwärmt, sie bleiben aber über den kälteren Schichten liegen. Es gibt eine relativ scharfe Grenze zwischen dem durchmischten Oberflächenwasser und dem kälteren Tiefenwasser. Es entsteht eine Temperaturschichtung. Es ist eine warme Oberflächenschicht und eine kalte tiefe Schicht vorhanden. Die Zwischenschicht nennt man Sprungschicht. Wissenswert:
Limnologie ist die Wissenschaft, die sich mit der Ökologie von Binnengewässern beschäftigt. Das können Seen, Weiher, Flüsse und Bäche sein. Auch die Salzwasserbinnengewässer, wie zum Beispiel Mono Lake oder das Tote Meer, werden in der Limnologie bearbeitet.
Empfohlene Literatur:
Bick, H. 1999., Grundzüge der Ökologie. Spektrum Akademischer Verlag | ||
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