Der Ammersee befindet sich im Fünfseenland. Er ist der drittgrößte See Bayerns und der nördlichste der Voralpenseen.
Tauchsee-Informationen
Tauchen erlaubt/verboten:
Tauchen erlaubt.
Tauchinformationen:
Das Tauchen ist im Ammersee im Rahmen der Vorschriften der Allgemeinverfügung des Landratsamtes Landsberg am Lech gestattet.
Bild:
Beschränkung:
Räumliche Beschränkungen
Es gibt aus Naturschutzgründen Tauchverbotszonen, die in der Karte hinterlegt sind.
Zusätzliche Regelungen bezüglich der Tauchverbotszonen:
Innerhalb der 100m Zone von Anlegestellen der staatlichen Schifffahrt sowie im Bereich der Kurslinien.
Im Bereich der ausgewiesenen Laichschonstätten für Fische.
Im Umkreis von 100m der Netzgehegen zur Jungfischaufzucht sowie sonstigen Einrichtungen der Fischerei.
Während der Badesaison (15. Mai bis 15. September) im Bereich der Badezonen und des öffentlichen Freibadgeländes.
In Bereichen, in denen Interessen Dritter berührt werden (z. B. Bojenfelder, Boots- und Badehütten, Boots- und Badestege).
Im Bereich von Schilf- und Röhrichtzonen sowie Uferbereichen, die mit anderen Wasserpflanzen bewachsen sind.
Im Mündungsbereich der Alten Ammer.
Im Bereich der Messeinrichtungen des Wasserwirtschaftsamtes Weilheim i.OB.
Quelle: Amtsblatt des Landkreises Landsberg am Lech
Geschichte:
Das Fünfseenland liegt südlich von München und umfasst den Starnberger See im Osten, den Ammersee im Westen, den Wörth- und Pilsensee, die beiden kleinen Seen westlich vom Ammersee und den Weßlinger See im Norden.
Entstehung:
Der Ammersee ist aus einem typischen Zungenbecken hervorgegangen.
Freizeitangebot und Anreise
Lage:
Der Ammersee befindet sich südwestlich von München.
Allgemeinverfügung für das Tauchen mit Atemgerät zur Ausübung des Gemeingebrauchs. Zuständig ist das Landratsamt Landsberg am Lech: Amtsblatt_ammersee.pdf
Zeitliche Beschränkungen
Nachttauchverbot (ab einer Stunde nach Sonnenuntergang). In den Bereichen der Bäder und des Freibadgeländes darf während der Badesaison (15. Mai bis 15. September) nicht getaucht werden.
Der Ammersee ist dimiktisch. Das heißt, dass es im Sommer und im Winter jeweils zu einer Stagnation kommt, in der die Wassermassen nicht durchmischt werden. Während der Sommerstagnation reicht die obere, sauerstoffreiche Schicht bis ca. 10 Metern. Die Tiefenschicht, das Hypolimnion, beginnt zwischen 15 und 20 Metern.
Die Ammerseerenke (Coregonus lavaretus) ist die Hauptfischart. Es existieren aber auch wirtschaftlich interessante Arten im Ammersee: Brachse (Abramis brama), Barsch (Perca fluviatilis), Aal (Anguilla anguilla) und Zander (Sander lucioperca).
Während es in der Umgebung der zahlreichen Gemeinden Uferveränderungen gibt, findet man am restlichen Ufer des Ammersees immer noch große Röhrichtzonen. Durch große Nährstoffvorkommen dominiert hier an vielen Stellen die Teichbinse (Schoenoplectus lacustris).
Es sind noch keine Rückmeldungen zu diesem Tauchplatz vorhanden !