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Starnberger SeeStarnberger See

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Seensteckbrief

Tauchen erlaubt

Ja

Größe (ha)

5636

Länge (m)

21000

Breite (m)

5000

Tiefe Ø (m)

53

Tiefe max. (m)

128

Höhe über Null (m)

584

Zufluss

Steinbach ist der größte Zufluss. Abfluss: Würm bei Starnberg.

Alter

20000

TK25

8134

Nutzung

angeln, apnoe, bootfahren, eissport, kleine boote ohne motorkraft, rudern, schifffahrt, schnorcheln, segeln, sportboote, surfen, tauchen, tretbootfahren, wasserski

Geo Koordinaten

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Kurzinfo

Nach dem Chiemsee ist der Starnberger See der zweitgrößte See Bayerns und gehört zum Fünf-Seen Land. Bei Fön kann man hinter dem See die Alpenkulisse bewundern. Bekannt und beliebt ist er neben den Möglichkeiten des Wassersports durch seine große Anzahl an Villen und Schlössern.

Tauchsee-Informationen

Tauchen erlaubt/verboten: 
Tauchen erlaubt.
Tauchinformationen: 

Im Starnberger See darf getaucht werden. Allerdings gibt es räumliche und zeitliche Einschränkungen. Deshalb sollte man sich unbedingt vorher bei den ansässigen Tauchvereinen oder -Basen erkundigen. Während der Badesaison (01. Mai bis 30. September) besteht im Badebereich Unterallmannshausen ein Tauchverbot.

Die Sichtweiten sind abhängig von der Jahreszeit und liegen zwischen 5 und 20 Metern. Die Unterwasserlandschaft bietet teilweise steil abfallende Wände.

Beschränkung: 

Es gilt die Allgemeinverfügung über das Sporttauchen vom Landratsamt Starnberg und die Ergänzung von 2007 aus dem Amtsblatt Nr. 16 vom 23. April 2008. Die beiden Dokumente könnt ihr hier herunterladen:

  • Allgemeinverfügung
  • Ergänzung

Auszug aus der Allgemeinverfügung:

  • Kaltwassertaugliche Atemgeräte mit 2 Abgängen und 2 Automaten notwendig.
  • Keine Solotauchgänge
  • Anfänger : Ausbilder = 1 : 1
  • Mischgas nur mit Brevet
  • Tauchverbot im Umkreis von 100 m um Anlegestellen der Fahrgastschifffahrt

Das Sporttauchen mit Atemgerät ist im Starnberger See unter folgenden Auflagen und Bedingungen erlaubt:

  • Das Tauchen im Bereich des Hafens der Staatlichen Seenschifffahrt, der Schifffahrtslinien, Landungsstege, Bojenfelder und des Wasserskigebietes ist verboten. Es ist ein Sicherheitsabstand von mindestens 100 Metern einzuhalten. Das Tauchen ist ebenfalls an privaten Steganlagen sowie Boots- und Badehütten untersagt.
  • Im Bereich von Laichschonstätten von Fischen (z. B. an Bacheinläufen), im Bereich von der Fischerei dienenden Geräten (z. B. Netze und Reusen sowie deren Anker und Markierungen), im Bereich von Fischunterständen (sog. Beizen) sowie im Umkreis von 100 m von Netzgehegen zur Jungfischzucht ist das Tauchen verboten.
  • Werden bei einem Tauchgang der Fischerei dienende Geräte aufgefunden, dürfen diese nicht berührt werden.
  • Im Bereich der in der Karte dargestellten Schutzzonen ist das Tauchen ganzjährig verboten.
  • Für die Schutzzone im Bereich Landkreisgrenze Starnberg/ Bad Tölz-Wolfratshausen und der Ortstafel Ammerland gilt für die Zeit vom 1. November bis 15. März ein befristetes Tauchverbot zum Schutz der Brutplätze der Seesaiblinge.
  • Im Bereich der in der Karte dargestellten Schonzonen 1,2,3 (Winterrast für Wasservögel) sind Tauchgänge in der Zeit vom 1. September bis 31. März nur direkt vom Ufer aus gestattet.
  • Das Tauchen ist so durchzuführen, dass niemand belästigt wird. Auf Badende ist Rücksicht zu nehmen. Das Auftauchen hat in gebührendem Abstand zu erfolgen. Fische dürfen nicht gezielt gestört werden (etwa zum Fotografieren), ihre Störung im Winterlager ist zu vermeiden.
  • Das Tauchen ist bis eine Stunde nach Sonnenuntergang erlaubt.
  • Die Tauchgänge sind so durchzuführen, dass jegliche Gewässerverunreinigung ausgeschlossen werden kann.
  • Die Ufer sowie die Ufervegetation dürfen nicht beschädigt oder beeinträchtigt werden.
  • Die Beschädigung oder Entnahme von submerser Vegetation oder von Schwimmblattpflanzen ist nicht zulässig.
  • Nach Beendigung des Tauchganges dürfen keine Ausrüstungsgegenstände oder sonstige Stoffe im See oder an den Ufern verbleiben.
  • Das Auffüllen von Atemluftflaschen im Freien ist verboten.
  • Grabungen und Erdbewegungen aller Art dürfen nicht durchgeführt werden.
  • Der Fund von Bodendenkmälern (z. B. Einbäume, Reste vorgeschichtlicher "Pfahlbausiedlungen", Geräte aus Stein, Knochen, Holz, Ton und Metall, Münzen, Gefäße, Werkzeuge oder dergleichen) ist unverzüglich dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege anzuzeigen. Die aufgefundenen Gegenstände und der Fundort sind unverändert zu belassen, bis das Landesamt für Denkmalpflege eine Bergung der Gegenstände gestattet.
  • Die nach der Freigabe durch das Landesamt für Denkmalpflege geborgenen Gegenstände sind diesem unverzüglich zur Aufbewahrung zu übergeben,
  • Der Erlaubnisinhaber ist verpflichtet, dem Freistaat Bayern auf dessen Verlangen das Alleineigentum an den gefundenen bzw. geborgenen Gegenständen unentgeltlich zu überlassen oder zu verschaffen.

Uferbereiche

Allgemein zugängliche Uferbereiche für Tauchgänge:

  • Erholungsgebiet Kempfenhausen
  • Badewiese unterhalb des Keller-Verlages sowie Grundstück an der Abzweigung Seestraße/Uferweg, Gemeinde Berg (mit Ausnahme der Flur-Nr. 544, Gemarkung Berg)
  • Der Bereich 500m südlich Dampfersteg Leoni bis Ortsschild Ammerland (mit Ausnahme der eingefriedeten Grundstücke)
  • Der Bereich 750m südlich Dampfersteg Ammerland (siehe Karte)
  • Erholungsgebiet Ambach
  • Im Bereich der Gemeinde Tutzing der Uferabschnitt zwischen Midgardhaus und dem Nordbad sowie die Freibäder der Gemeinden Tutzing und Feldafing
  • Badeplatz Seelaich der Gemeinde Pöcking
  • Badeplatz Paradies in Possenhofen
  • Das sogenannte Steininger-Grundstück (zwischen dem Sportgelände der TU München und dem Münchner Yachtclub)
Geschichte: 

Das Fünf-Seen Land liegt südlich-westlich von München und umfasst den Starnberger See im Osten, den Ammersee im Westen, Wörth- und Pilsensee, die beiden kleinen Seen westlich vom Ammersee und den Weßlinger See im Norden.
Märchenhaft liegt der Starnberger See im Voralpengebiet, doch märchenhaft ist auch seine Geschichte. Der sagenumwobene König Ludwig II. (1845 - 1886) hat hier seine Jugend und seine letzten Tage verbracht. Den toten König fand man am 13. Juni 1886 im See, an dieser Stelle, unterhalb der Gedächtniskapelle, findet man ein schlichtes Holzkreuz.
Kaiserin Sissi (1837-1898) genoss hier bis zu ihrem 17. Lebensjahr ihre unbeschwerten Jugendjahre. Am Westufer im Schloss Possenhofen wuchs die Wittelsbacher-Prinzessin auf. Sie verbrachte gerne Zeit auf der einzige Insel des Sees - die Roseninsel.

Früher wurde der See Würmsee oder Wirmsee genannt. Erst seit 1962 hat er seinen heutigen Namen.

Weitere Infos zum See und Umgebung unter:
Starnbergersee Info

Entstehung: 

Natürlich entstanden in der letzten diluvialen Glazialzeit durch den Isar-Loisach-Gletscher und des Walchenseeteilgeltschers.

See Typ: 
Zungenbeckensee des Isar-Loisach-Gletschers

Freizeitangebot und Anreise

Badeinformationen: 

Die Gemeinde Berg hat am Starnberger See im Bereich Unterallmannshausen einen Badeplatz eingerichtet, der vom 01. Mai bis 30. September nur Badegästen vorbehalten ist.

Badesee (Eigenschaft): 
Ja
Lage: 

Der See liegt circa 25 Kilometer südwestlich von München.

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Eigenschaften: Anfänger-geeignet Ausbildung erlaubt Interessante Fauna Interessante Flora Parkplatz vor Ort Tauchen erlaubt

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Monitoring

Tauchplatz-Details

Taucheranzahl

Parkplatzsituation

Notfallinfo

Telefon

Eigenschaften

Anfänger-geeignetAusbildung erlaubtInteressante FaunaInteressante FloraParkplatz vor OrtTauchen erlaubt

Zeitliche Beschränkungen

Nachttauchgänge sind verboten und das Tauchen ist nur in bestimmten Bereichen erlaubt. Vom 01. November bis 15. März besteht südlich des "Höllgraben" (kleine Brücke nach der Kapelle) ein Tauchverbot. Wegen der stattfindenden Laich darf dort nicht getaucht werden. Bitte haltet Euch an diese Beschränkung.

Die Gemeinde Berg hat am Starnberger See einen Badeplatz eingerichtet, der vom 01. Mai bis 30. September nur Badegästen vorbehalten ist. Mithin besteht in dieser Zeit im Badebereich Unterallmannshausen ein Tauchverbot.

Regionale Ansprechpartner

Hyperbares Sauerstoff-Zentrum GmbH Druckkammer
Karlstraße 42
80333 München
089/548231 (24h-Bereitschaft)
089/54823150
0171/3556587
info@hbozentrum.de
http://www.hbozentrum.de

Vorwarnzeit: 30 Minuten

Informations- und Erlebnisportal Starnbergersee-Info Information
kontakt@starnbergersee.info
http://www.starnbergersee-info.de

Unterkünfte und Versorgung

Übernachtung

Es gibt entlang des Sees viele Campingplätze, Hotels und Pensionen.

Verpflegung

Am See kann man von einfacher bis exquisiter Küche alles finden.

  • Ökologie
  • Flora
  • Fauna
  • Grundbeschaffenheit
  • Ufer/Böschung
  • ↑

    Das Münchner Wasseramt sagt über den Starnberger See, dass er Bayerns wasserreichster See sei. Wegen seiner wenigen Zuflüsse tauscht er sein Wasser nur alle 20 Jahre einmal aus und ist damit besonders belastungsempfindlich. Abwasser wird über Ringkanäle dem See ferngehalten. Heute ist der See in punkto Qualität einer der bayerischen "top five" und ein attraktives Reiseziel.

    Schichtung
    Der See ist am ehesten monomiktisch aber auch holo-, mero- oder dimiktisch, je nach Witterung. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 8.3°C, mit Maximalwerten bei 21.8°C und Minimaltemperaturen um die 3.7°C. Der See zählt zu den mesotrophen Seen.

    Nährstoffsituation
    Ansteigende Bevölkerung und Tourismus in den 50er Jahren erhöhte den Nährstoffgehalt des Sees stark, es kam zu Algenblüten und Sauerstoffmangel im Tiefenwasser. Kläranlagenbau in den 1970ern und Ortskanalisationen haben die Situation seitdem verbessert. Der frühere nährstoffreiche (eutrophe) See liegt heute im Übergangsbereich zwischen einer geringen und armen Nährstoffsituation (oligo-mesotroph). Ein Gewässerpflegeplan soll den See weiter verbessern und schützen. So soll die Ufervegetation renaturiert werden. Insbesondere die Schilfzonen, die nicht nur für eine bessere Wasserqualität sorgen, sondern auch ein wichtiger Erosionsschutz sind, sollen geschützt werden.

  • ↑

    29 Makrophytenarten mit dominierenden Armleuchteralgenbeständen. Vor den Zuflüssen mit belastenden Nährstoffen dominieren Teichfaden und Kamm-Laichkraut.

  • ↑

    Der Starnberger See ist ein typischer Renken-(Coregonen-)See. Der Fischbestand ist groß genug, um eine Berufsfischerei zu unterhalten.
    Der Starnberger See gehört nach der Ramsar-Konvention zu einem weltweiten Netz wichtiger Feuchtgebiete. Vor allem im Winter kann man viele, auch bedrohte, Vogelarten dort beobachten.

  • ↑

    Die Sedimente sind hauptsächlich mineralisch, mit geringem Anteil an organischem Kohlenstoff.

  • ↑

    An der Westküste findet man die noch am ausgeprägtesten Röhrichtzonen mit Schilf, Teichbinse und Rohrglanzgras. Zur Hälfte ist der See der Öffentlichkeit zugänglich und von den Gemeinden her verbaut.

Beobachtbare Parameter
Format: 21.05.2013
Format: 00:13
m
m
min
m
Messbare Parameter
m
°C
°C
Sprungschicht von / bis (m): Reihenfolge
m
m
cm
Sonstige Beobachtungen
Bild: Reihenfolge
Maximum file size: 10 MB
Allowed extensions: png gif jpg jpeg
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Wir sind gespannt auf Eure Rückmeldungen: tauchseen-portal@vdst.de

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