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StechlinseeStechlinsee

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Seensteckbrief

Tauchen erlaubt

Ja

Größe (ha)

450

Länge (m)

4000

Breite (m)

3500

Tiefe Ø (m)

22

Tiefe max. (m)

69

Höhe über Null (m)

60

Zufluss

Abfluss über Polzow-Kanal in den Niemitzsee

Schutzstatus

NSG "Stechlin" Teil des "Naturparks Stechlin - Ruppiner Land"

Nutzung

Geo Koordinaten

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Kurzinfo

Der Stechlinsee ist der tiefste und klarste See in ganz Norddeutschland und Lebendiger See des Jahres 2012. Durch die glazialen Ausschürfungen entstanden langgezogene Buchten mit zum Teil steilen Uferhängen. Unter Wasser findet man eine artenreiche Fauna und Flora. Tauchen ist hier nur über die Tauchbasis "Stechlin" möglich. Der VDST hat 2008 an diesem See die 29. Kamera Louis Boutan (KLB) durchgeführt. Die KLB ist die Deutsche Meisterschaft in der Unterwasser-Foto und Videografie.

Tauchsee-Informationen

Tauchen erlaubt/verboten: 
Tauchen erlaubt.
Tauchinformationen: 

Der Stechlin überzeugt mit klarem Wasser und einer wunderschönen Unterwasserwelt, die wie die Landschaft über Wasser sich durch steile Hänge, flache Stellen, einem großen Fischreichtum und Pflanzenbewuchs auszeichnet. Der See besteht aus drei Buchten, die sich rund um ein kleines Zentralbecken befinden.

Bild: 
Beschränkung: 

Tauchen ist nur an der Badebucht vor Neuglobsow und der Tauchbasis Stechlin erlaubt. Eine genaue Karte des Tauchgebietes findet ihr auf der Homepage der Tauchbasis. Tauchen vom Boot aus ist nicht gestattet.

Geschichte: 

Theodor Fontane wanderte viel in der Gegend von Stechlin und Gransee. Hier schrieb er den Klassiker der Reiseliteratur: "Wanderungen durch die Mark Brandenburg". Die Landschaft um den Stechlin wurde vor allem in "Die Grafschaft Ruppin" lebhaft und eindrucksvoll beschrieben. Diese Gegend ist aber auch der landschaftliche Hintergrund für seinen Roman "Der Stechlin".

Der rote Hahn vom Stechlin erlaubt den Fischern, nur an bestimmten Stellen ihre Netze auszulegen. Viele Geschichten drehen sich um den zornigen Hahn.

Eine dieser Geschichten findet ihr hier:

"Es war vor vielen, vielen Jahren. Da lebte ein Fischer, namens Minack, in seinem Haus am Stechlin. Er war ein roher und wilder Mann. Er hatte keine Angst, weder vor Menschen noch Gespenstern, wusste er sich doch auf seine gewaltigen Kräfte zu verlassen. Er lachte über Freunde und Nachbarn, die ihn davor warnten an den Orten zu fischen, wo ihn der große feuerrote Stechlin-Hahn nicht dulden würde. Auch Warnungen, dass viele seiner Vorgänger, die es wagten in den verrufenen Stellen zu fischen, nicht nur Netze verloren, sondern merkwürdige Unfälle erlitten und sogar ertranken, schreckten ihn nicht. Er fischte nach wie vor, wie und wo er wollte. So kam es, dass er sich auf machte zu einer der gefürchteten Stellen. Sehr tief war es dort, aber gerade deshalb konnte man dort viele Maränen fangen. Nur widerwillig folgte ihm sein Geselle hinaus in das stürmische Wetter. Sie warfen das Netz aus und fuhren zum Ufer. Schwer waren die langen Tauen, an denen man das Netz herauswindet. Schwerer und schwerer wurde es und dann saßen die Winden fest. Minack fuhr hinaus in seinem Nachen, um das Netz aus dem Schlamm und Kraut zu befreien. Er warf das Tau über das kleine Boot und zog sich an ihm entlang auf den See. Das Tau wurde straffer und straffer und drohte den kleinen Kahn unter Wasser zu drücken. Minack rief seinen Gesellen an, er solle die Winden loslassen. Aber der Sturm war stärker geworden und im Toben der Elemente konnte der Geselle Minack nur hören, er solle stärker ziehen. Der Kahn füllte sich mit Wasser und Minack konnte das Tau nicht herunterheben. Da nahm er sein Messer, um das Tau zu zerschneiden. Endlich gelang es ihm, die beiden Enden glitten in die Tiefe und aus den Wogen rauschte ein roter Hahn hervor. Er peitschte mit seinen mächtigen Flügeln das Wasser, donnernd hallte das Krähen in Minacks Ohren, und er zog den Fischer mit hinab in Tiefe des Großen Stechlins."

Entstehung: 

Während der letzten Eiszeit (Weichsel-Eiszeit) entstanden, liegt der Stechlin am Rande des Endmoränengürtels der Fürstenbergstaffel.

See Typ: 
natürlicher See
Alternative Namen: 
Der Stechlin

Freizeitangebot und Anreise

Badesee (Eigenschaft): 
Ja
Lage: 

Der Stechlin liegt 60 km nördlich von Berlin. Im Osten befindet sich die Ortschaft Neuglobsow.

Anfahrt: 

Berliner Ring; Anschlußstelle Oranienburg, B96 bis Fürstenberg, links in Ortstage, Richtung Neuglobsow am Stechlin.

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Eigenschaften: Familien-freundlich Füllstation in der Nähe Interessante Fauna Interessante Flora Parkplatz vor Ort Tauchen erlaubt Tauchshop/-basis WC/Dusche

Bilder

Der Stechlinsee - einer der interessantesten Seen in Norddeutschland. (Bild: Ralph Schill)

Monitoring

Tauchplatz-Details

Taucheranzahl

Pro Tag 32 Tauchgänge erlaubt! Allerdings gibt es 20 Wochenenden, an denen pro Tag 50 Tauchgänge möglich sind.

Parkplatzsituation

Parkplatz an der Tauchbasis vorhanden.

Notfallinfo

Die nächsten Dekokammern befinden sich in Berlin.

Telefon

Eigenschaften

Familien-freundlichFüllstation in der NäheInteressante FaunaInteressante FloraParkplatz vor OrtTauchen erlaubtTauchshop/-basisWC/Dusche

Tauchzugang

Der Taucheinstieg befindet sich an der Tauchbasis Stechlin an der Ostbucht des Sees.

Taucherlaubnis

Die Anmeldung erfolgt an der Tauchbasis Stechlin in Neuglobsow, da die Taucheranzahl aus Naturschutzgründen limitiert (32 bis 50 Tauchgänge) ist. Tauchgang sowie Tauchtag sind kostenpflichtig. Die Tauchausrüstung kann an der Tauchbasis Stechlin ausgeliehen werden.

Zeitliche Beschränkungen

Tauchen ist vom 01. April bis 31. Oktober zwischen 08:00 und 19:00 Uhr erlaubt. Nachttauchgänge sind verboten.

Füllstation

Füllmöglichkeiten vorhanden (an der Tauchstation).

Besonderheiten

Die Unterwasserwelt ist wunderschön. Der VDST hat demzufolge im Rahmen der 29. KLB 2008 die Deutsche Meisterschaft in der UW-Foto und Videografie am Stechlinsee durchgeführt.

Regionale Ansprechpartner

Tauchbasis Stechlin Tauchbasis
Fischerweg 2
16775 Stechlin OT Neuglobsow
033082/70453
033082/70453
kontakt@tauchbasis-stechlinsee.de
http://www.tauchbasis-stechlinsee.de
Sektion für hyperbare Sauerstofftherapie und Tauchmedizin im Vivantes-Klinikum Friedrichshain Druckkammer
Matthiasstraße 7
10249 Berlin
030/42108750 & 030/130231502 (Notruf)
030/42108760
druckkammer@khf.de

Vorwarnzeit: 30 Minuten

Zusatzinformationen:

- Druckkammer im Vivantes-Klinikum Friedrichshain
- Heli-Landeplatz
- Eigene Intensivstation
- Intensivmedizin einschließlich maschineller Beatmung in der Druckkammer
- Tauchunfälle, andere Notfall- und Routineindikationen für die hyperbare Sauerstofftherapie

Unterkünfte und Versorgung

Übernachtung

Übernachtungsmöglichkeiten an der Tauchbasis Stechlin sowie in der näheren Umgebung (viele Pensionen).

Verpflegung

Kleiner Imbiss vor Ort an der Tauchstation Stechlin sowie viele Gaststätten in der näheren Umgebung.

Sanitäranlagen

WC vorhanden (Tauchbasis).

Beobachtbare Parameter
Format: 22.05.2013
Format: 07:36
m
m
min
m
Messbare Parameter
m
°C
°C
Sprungschicht von / bis (m): Reihenfolge
m
m
cm
Sonstige Beobachtungen
Bild: Reihenfolge
Maximum file size: 10 MB
Allowed extensions: png gif jpg jpeg
Bilder die größer als 738x738 Pixel sind werden verkleinert.
 
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Wir sind gespannt auf Eure Rückmeldungen: tauchseen-portal@vdst.de

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